Ich sehe was, was du nicht siehst!
Mai 20th, 2011 | Posted by in Allgemein | Google | SEO | Social MediaDas Google, Facebook, Amazon oder auch Newsmagazine so etwas machen war mir ja schon lange klar, nur wird es einem ab und zu halt wieder vor Augen geführt: Alle Anbieter zeigen jedem User unterschiedliche Suchergebnisse an!
Google macht z.B. eine Ergebnisseite an 57 Punkten fest. Dabei ist es wichtig, wo man sich gerade befindet (Stadt, Land), welchen Browser man benutzt und welchen Computer oder Laptop ich nutze. Es spielt keine Rolle ob man eingeloggt ist oder nicht, denn dann werden wieder andere Ergebnisse ausgespielt.
Bei Facebook passiert es, dass mir Freunde nicht angezeigt werden, mit denen ich gar nicht nur selten interagiere, sprich Nachrichten schreibe oder Likes gebe. Facebook teilt mir meine Freunde quasi in für dich wichtig und für dich nicht wichtig ein, auch wenn ich keine Gruppen angelegt habe.
Man kann also sagen, dass man nicht mehr selbst bestimmt, was man für Informationen bekommt bzw. angezeigt bekommt, sondern die “Dienste” treffen eine Vorauswahl für mich, die in ihren Augen die richtige Wahl für mich ist…doch eigentlich möchte ich selbst bestimmen, was für mich wichtig ist und was nicht. Denn Geschmäcker ändern sich mit der Zeit.
Natürlich kann man dagegen halten, dass ich sonst in einer Flut von Informationen ertrinken würde…doch das möchte ich evtl. noch selbst entscheiden dürfen.
Aus SEO-Sicht sind das natürlich auch Fakten die eine große Rolle in der Optimierung auf bestimmt Keys spielen. Was das Ranking angeht, kann man sich da schon eher auf ein Tool verlassen, auch wenn die Position von der mir angezeigten Position bei Google abweicht, in der Hoffnung dass das Tool eine Art Mittelwert bildet…zumindest haben alle Beteiligten damit die selbe Zahl als Gesprächsgrundlage.
Hier ist ein tolles Video einer Präsentation zu dem Thema:
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Speziell Google ist Meister darin, mit unterschiedlichen Suchergebnissen zu verwirren. Es ist schon lustig, wenn man seine Keywords abfragt und dabei auf den SERPs ganz anders (nämlich meistens viel besser) abschneidet, wenn man sich in seinen Google Account eingeloggt hat. Google erkennt die meisten selbstgemachten Linknetzwerke umgehend, deshalb werden auch Artikel, Freeblogs und andere Satelliten in den SERPs bei aktiviertem Account ganz anders angezeigt. Die Burschen verstehen es hervorragend, Hobby-SEOs hinters Licht zu führen.
Interessant. Nur das größte Problem sehe ich darin, dass die Datenflut nicht abnehmen wird. Also wird man auch wesentlich stärker Filtern müssen. Soweit dies zufällig geschieht ist es meiner Meinung nach auch in Ordnung. Sobald es allerdings bewusst durch den Einsatz von Geld dazu kommt, dass gewisse Infos gar nicht mehr oder seltener angezeigt werden, sollten wir uns Gedanken machen.