Früher oder später müssen wir im Schlaf neue Kräfte sammeln und uns erholen. Doch wieviel Schlaf ist eigentlich gesund? Kann man zuviel schlafen? Diesen Fragen bin ich nachgegangen, nachdem mich eine Freundin auf dieses Thema aufmerksam gemacht hat.
Jeden Morgen klingelte mein Wecker und ich war noch gar nicht fertig mit schlafen. Jeden Morgen habe ich mir gesagt “heute Abend gehst du früher ins”….getan habe ich es selten. Als ich mit einer Freundin über dieses Thema gesprochen habe fragte sie mich, wann ich denn aufstehen will muss. Ich muss um 06:30h aufstehen, damit morgens keine Hektik aufkommt. Daraufhin sagte sie, ich müsse um 21:15, 22:45 oder 0:15 ins Bett gehen, damit ich morgens gut aufstehen kann. Es gibt einen Schlafrhythmus, den wir alle haben und nachdem wir uns aber nur selten richten. Manchmal geht es schlichtweg nicht anders, aber in den meisten Fällen weiß man einfach nichts davon.
Unser Schlafrhythmus ist gegliedert in 3 Pahsen:
- Traumschlaf
- Leichtschlaf
- Tiefschlaf
Es gilt so zu Bett zu gehen, dass der Wecker in einer Leichtschlafphase klingelt und wir nicht aus dem Tiefschlaf bzw. den süßen Träumen gerissen werden. Klingt eigentlich ganz einfach, oder? Was hier zählt ist Diziplin. Will man um 22:45h (nur diese Zeit kommt für mich in Frage) ins Bett, bedeutet dass das um 22:45h wirklich das Licht aus und die Augen zu sein müssen. Anstrengender, als gedacht.
Mir hat es in jedem Fall geholfen und ich kann nur jedem raten, sich auch einmal mit dem Thema auseinander zu setzen. Natürlich gibt es auch schon eine Reihe von Apps, die einem helfen die passende Schlafenszeit zu finden. Ich habe “Bed Time” fürs iPhone getestet. Ist eine Gratis-App und erfüllt seinen Zweck. Wem damit aber noch nicht geholfen ist, dem sei die App “Sleep Cycle” ans Herz gelegt. Bei dieser App legt man das iPhone auf die Matratze und z.B. unter das Laken. Das iPhone misst dann nachts die Bewegungen auf der Matratze und weiß, wann wir in welcher Phase sind. Man stellt seinen Wecker nicht auf eine bestimmte Zeit, sondern auf ein Zeitfenster von 30min ein, z.B. von 06:30h – 07:00h. Die App wird einen dann passend in diesem Rahmen wecken. Die App fürs iPhone gerade einmal 0,79€.
Generell sollte man also darauf achten wieviel man schläft und sein Leben durchaus nach dem Schlafrhytmus ausrichten. Man sollte aufpassen, dass man sich so organisiert, dass man ausreichend Schlaf bekommt, denn auch wenn manche Projekte vielleicht noch bis Morgen fertig werden müssen, sollte man aufpassen, dass es nicht zur Regel wird. In diesem Sinne: GUTE NACHT!
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Das ist in der Tat sehr spannend. Danke für den interessanten Artikel, Jan.
Ergänzend möchte ich erwähnen: Die “Fähigkeit” sofort einschlafen zu können hängt von vielen Faktoren ab. Bewegung, Ernährung, Atmung, optimales “Schlafgemach”, Allergien, etc.. Diese Faktoren auszuführen könnte ein ganzes Buch oder wie man hier sagt “Blog”
ausfüllen und würde somit den Rahmen hier sprengen. Grundsätzlich hilft es tatsächlich im Bett seine Atmung zu beobachten. Insbesondere seine Atemzüge zu zählen (vllt auch von 50 runter zu zählen). Spätestens dann grübele ich über nichts mehr nach und bin innerhalb von wenigen Sekunden! im Schlummerland.
Hinsichtlich der Apps sollte bedacht bzw. überprüft werden, wieviel Elektrosmog ich mir überhaupt – hier insbesondere nachts – zusetze. Schließlich würde man das Handy ja anlassen und in der Nähe liegen haben. Der Schlaf ist für den Körper die Regenerationsphase. Elektrosmog könnte hierbei hinderlich sein. (Dies kann in manchen Fällen auch der Grund für Kopfschmerzen etc. sein) Teilweise unterschätzt man diese Belastung/en, da die Frequenzen für das bloße Auge nicht sichtbar sind
Ja, an den Elektrosmog habe ich auch schon gedacht. Aber wenn man wirklich Probleme mit dem Aufstehen hat und es mit der App besser geht, dann muss man das wohl in Kauf nehmen.
Was ich noch nicht getestet habe ist, die Methode sich mit Licht wecken zu lassen…das soll ja auch gut sein.