Über das Pinguin-Update (aka Anti-Webspam-Update) wurden ja bereits etliche Analysen und Meinungen veröffentlicht. Darum soll es in diesem kurzen Post darum gehen, 5 Tipps aufzuzeigen mit denen man seine Projekte mehr oder weniger Pinguin-freundlich gestalten kann. Grundsätzlich bedeutet dies, nachhaltig zu arbeiten und überwiegend “weiß” zu bleiben. Die Tipps basieren auf diesem YouMoz Blogpost. Ich fand den Beitrag echt erfrischend, weil er jenseits jeglicher Hysterie auf die wichtigen Basics eingeht und Handlungsempfehlungen gibt.
- Tipp Nr. 1 “Social Signals”
Heute und in Zukunft sind soziale Signale wichtiger denn je – dies hat man ja bereits oft genug gehört. Wenn man neue Inhalte im Blog oder auf der Webseite veröffentlicht, dann muss das Teilen des neuen Contents auf den großen sozialen Netzwerken zu einem Reflex werden. Dazu gibt es jede Menge Plugins und Tools, die einem dabei helfen, diesen Prozess zu automatisieren.
Es gibt immer noch etliche Unternehmen die neue Blog-Beiträge wöchentlich raushauen, diese aber nicht aktiv bei Twitter und Co. teilen. Dies sollte heutzutage ein No-Go sein, schließlich können soziale Kanäle dabei helfen die Grenzen der Leserschaft und der Fangemeinde zu vergrößern und virale Effekte zu erzielen.
- Tipp Nr. 2 “Interne Verlinkung”
Beim Linkaufbau sollte man immer darauf achten, dass man nicht nur die Homepage anlinkt. Dies macht aus Sicht von Google einfach keinen Sinn, denn schließlich sind die Unterseiten die, auf denen der eigentliche Inhalt zu finden ist.
Der andere Punkt dazu dreht sich um die interne Verlinkung. Hier sollte man sich etwas Zeit nehmen, und die internen Strukturen einmal überprüfen. Verlinke ich mit den passenden Keywords auf meine Unterseiten? Dadurch wird es sowohl für den Googlebot als auch für die Besucher einfach und intuitiv die Seite zu crawlen bzw. zu navigieren.Für WordPress empfielt sich dafür das Plugin SEO Smart Links.
- Tipp Nr. 3 “Vielfalt der Anchor Texte”
Einer der offensichtlichsten Indikatoren für eine Über-Optimierung sind Verlinkungen mit ein und demselben Keyword. Wer seine Anchor-Texte nicht variiert und sich immer nur mit harten Schlüsselwörtern verlinken lässt, der wirkt natürlich verdächtig auf Google. Würde die Webseite von den Webmastern natürlich verlinkt werden, dann gäbe es automatisch eine hohe Vielfalt an Linktexten.
- Tipp Nr. 4 “Qualität, nicht Quantität”
Diese Phrase kann der ein oder andere wohl nicht mehr hören. Pech gehabt, denn Qualität ist nunmal das A und O. Im Jahr 2012 wohl wichtiger als jemals zuvor. Wer (eine große Menge) an Backlinks von nicht vertrauenswürdigen Seiten bezieht, bzw. wer bei seine Linkaufbau-Strategie lediglich auf schnell und billig geht, wird dafür früher oder später bestraft.
- Tipp Nr. 5 “Die Königsdisziplin – Linkmagneten erstellen”
Klar, es ist leichter gesagt, als getan: Geile Inhalt erstellen, und die Links kommen (fast) von allein. Trotzdem ist dies immer noch der sicherste und nachhaltigste Weg. Hab ich schlechten Content, verlassen die Besucher meine Seite.
Hohe Absprungraten = schlechte User Experience. Schlechte User Experience = schlechte Rankings.
Aus diesem Teufelskreis kommt man nur mit tollen Inhalten und Mehrwert. Das ist die sicherste, natürlichste und effizienteste Form der Suchmaschinenoptimierung.
Dies waren zwar eher ein paar Basics, aber wie oben schon erwähnt – heute wichtiger als je zuvor!
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Hallo Natascha, die Zusammenfassung der wichtigsten Dinge ist dir wirklich klasse gelungen. Gleich mal an Bekannte weiterverteilen
Na ja so schwer ist die Freundschaft mit dem Pinguin gar nicht. Es ist doch schön, wenn man einen freund hat, der die Richtung weist bevor es zu spät ist.
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